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Mittwoch, 8. Januar 2014

Blümchenkaffee


"Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen."

Astrid Lindgren



Pssst. Guckt mal hier.

Direkt vor Euch.

Also, das ist das, was ich jetzt, genau jetzt, auch sehe.







Denn ich habe es mir heute leicht gemacht und einfach mal die Fensterbank vor mir fotografiert. 

Jedenfalls einen Ausschnitt davon.

Da musste ich noch nicht mal für aufstehen.






Ist dieses Mini-Alpenveilchen nicht schnuckelig? Jetzt hat meine alte Sammeltasse doch endlich mal eine neue Bleibe (obwohl sie mir zugegebenermaßen beim Prinzessinnen-Kaffeeklatsch fehlen wird).






Die Teekanne könnte mal wieder geputzt werden, das gebe ich zu. Aber mach ich vielleicht gleich mal, wenn ich mit diesem Post fertig bin.

Mittwochs habe ich oft meinen Schreibtischtag zu Hause. Wenn ich dann hier sitze und arbeite, habe ich meistens die Kanne mit Tee gefüllt. Davor steht dann meine Lieblingstasse (wechselt ständig), bestückt mit einem Stück "Kluntje", in die immer nachgegossen wird (man darf aber nicht umrühren, sonst reicht der Kandis natürlich nicht für eine ganze Kanne Tee und der Tee wird viel zu süß.






Nun habe ich auch noch eine Diva im Mokkatässchen hier. 

Mal ehrlich - was will man mehr vom Leben?

Zufriedene Grüße von 

Eurer Ida



P.S.: Blümchenkaffee ist eigentlich ein Ausdruck für sehr, sehr dünnen Kaffee, durch den hindurch man den Blumedekor auf dem Tassengrund erkennen kann. Aber ich trinke ja nur Kaffee mit Milch oder Tee (siehe oben). Deshalb ist mein Blümchenkaffee natürlich etwas anderes.

Dienstag, 9. April 2013

DIY Blumenpott

Heute ist wieder mal Kreativität angesagt.



Ich bin heute nachmittag bei einer lieben Kollegin zum Kaffee eingeladen und wollte ihr natürlich eine Kleinigkeit mitbringen. Beim Einkaufen nahm ich also einen einfachen lackierten Metallübertopf mit und besorgte mir im Blumenladen einen passenden Farbtupfer.






 Den Rest gab's in meinem Bastel-Fundus: Schablone, Farbe, Stupfpinsel, Spitze, Vichy-Band und Perlenkappen.







Der erste Versuch wurde von mir direkt wieder verworfen, denn die weiße Farbe, die ich benutzt hatte, bildete einen zu geringen Kontrast. Mit der etwas kräftigeren, grauen Farbe bekam ich dann aber das Ergebnis, das ich mir vorgestellt hatte. 



Von den beiden Bändern fand ich das zarte Vichy-band am schönsten, denn die Spitze sah zwar zur Pflanze ganz toll aus, verdeckte aber zu viel vom aufschablonierten Herz.

Tja - und so sieht jetzt es aus, ich hoffe, Ulli freut sich.



Liebe Grüße an alle Kreativen da draußen!

Eure Ida




P.S.: Wer Lust auf mehr kreative Ideen hat, schaut vorbei bei http://creadienstag.blogspot.de/.

Dienstag, 1. Januar 2013

Happy New Year!

Euch allen ein frohes Neues Jahr!


Bei uns fing das Jahr mit einem gemütlichem Kaffee im Bett an, dazu mein neues Buch, das ich zwar schon an Weihnachten bestellt hatte, das aber tatsächlich erst gestern in der Post war und dementsprechend sehnsüchtig erwartet wurde.


Nach einer angemessenen Aufwach-Lese-Genuß-Phase setzte die Bastelunruhe ein und ich musste unbedingt eine nette Tischdekoration gestalten. Bei uns gibt es an Neujahr nämlich ein schon traditionelles Familien-Geburtstags-Festessen.



Genau genommen handelt es sich hier um die erweiterte Produktion eines Silvestergeschenks, das ich gestern als Gastgeschenk meiner Freundin mitgebracht habe: Einen alten Blumentopf mit weißer Wandfarbe anmalen, schablonieren, bepflanzen, fertig. Mit dem Unterschied, dass ich die Töpfe mangels Pflanzen mit Kerzen bestückt habe.

Während der Trocknungszeit habe ich meinen Inneren Schweinehund dazu überredet, die guten Vorsätze fürs nächste Jahr (z.B. mehr Sport) in die Tat umzusetzen. Kein ganz leichtes Unterfangen, denn es regnete heute fast durchgängig, was nicht nur den inneren Schweinehund, sondern auch den Familienhund zu heftigem Widerstand veranlasste. Schließlich konnte ich mich aber gegen beide durchsetzen und beim Laufen ist so eine Regenguss ja auch gar nicht so schlimm.

Aus dem Wald habe ich nicht nur grausig vermatsche Schuhe und einen klitschnassen Hund mitgebracht, sondern auch das Moos für meine Tischdeko.

Schnell noch eine Runde Qwirkle mit den Kindern spielen (wieder verloren...) und mit Entsetzen feststellen, dass das Tageslicht schon wieder zur Neige geht.



In einem rasanten Wettlauf gegen den Sonnenuntergang habe ich meine Gestecke fertig gemacht und den Tisch gedeckt, aber leider sind die Fotos nur halb so schön geworden, wie sie es bei vernünftigem Tageslicht hätten werden können. Danke, 2013, Du fängst ja gut an.

Weiterer guter Vorsatz fürs Neue Jahr: Zeitmanagement verbessern (gegen die Kinder verlieren kann man schließlich auch bei Kunstlicht).





Bevor in einer Stunde die Gäste kommen, kann ich mich schnell noch einmal mit meinem Buch und einer Tasse Tee zurückziehen (Vielleicht merkt es ja keiner). Ums Kochen kümmert sich zum Glück mein Mann, der mit seiner Wildküche nun auch unter die Blogger gegangen ist. Schaut doch mal vorbei!