Neues aus

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Freitag, 15. Dezember 2017

Basteln mit Kindern: Hirsche aus Tonpapier

Vor einigen Tagen habe ich geschrieben, dass man sich im Advent immer mal eine Mini-Auszeit nehmen muss, um Weihnachtsstimmung zu tanken.





Dafür waren heute ein paar Hirsche aus Tonpapier zuständig, die ich mit meinen Mädchen gebastelt habe.





Dafür braucht Ihr: braunes oder silbernes Tonpapier, eine feine Schere, einen Bleistift und eine ruhige Hand. Und natürlich die Zeichenvorlage, die habe ich hier entdeckt:

http://www.livingathome.de/system/files/9a/a3/online-anleitung-rentier.pdf

Ups - sehe gerade, dass ich Rentiere und keine Hirsche gebastelt habe. Naja...

Also, die Zeichenvorlage ist super, aber die Anleitung ist ein bisschen schwer zu verstehen, deshalb habe ich einfach mal die Steps fotografiert:





Ihr schneidet erst einmal die Vorlage aus. Für unsere Anleitung reicht es übrigens, nur die eine der beiden gespiegelten Hälften auszuschneiden





Nun knickt Ihr ein Stück Tonpapier um und zeichnet darauf die eine Hälfte des Hirsches. Legt die Schablone dafür an der Falzkante an. Übertragt auch die gepunkteten Knick-Linien und die Schneidelinien am Geweih.




Lasst das Tonpapier gefaltet und schneidet nun den Hirsch aus.





Knickt den Kopf und Hals an der gepunkteten Linie einmal in beide Richtungen um, so das ein Kniff entsteht.





Macht das gleiche nun mit dem Kopf.





Faltet den Hirsch auf und biegt nun den Hals an der Kniffkante nach oben und den Kopf wieder nach unten. Nur Mut, das klingt komplizierter als es ist - eigentlich geht es fast von alleine.






Nun müsst ihr nur noch die Geweihe hochfalten. Sollte Euer Hirsch ein bisschen Übergewicht nach vorne haben, könnt ihr z.B. mit etwas Heißkleber innen versteckt im Schwanzende ein Gegengewicht schaffen.









Viel Spaß beim Basteln Eures Hirschrudels oder Eurer Rentierherde!

Eure Ida von Katthult




Montag, 11. Dezember 2017

Porzellanmalen: Mein Weihnachtsteller

Neulich war ich mit meinen Mädchen zum Porzellanmalen.

Habt Ihr das schon mal ausprobiert? Das ist etwas ganz tolles, wenn man mal mit anderen kreativ sein möchte:

In der Porzellanmalwerkstatt sucht man sich einen Rohling aus, zum Beispiel eine Schale, Tasse oder Teller, und kann den dann nach Herzenslust bemalen, betupfen oder bestempeln. Dazu kann man meistens gemütlich Kaffee trinken und ein bisschen quatschen. Aufgrund dieser wirklich großartigen Quality-Time rückt das Produkt am Ende fast in den Hintergrund, aber natürlich ist man trotzdem wahnsinnig neugierig auf sein Werk, das man nach ein paar Tagen Geduld dann fertig gebrannt abholen kann.

Ich wollte gerne einen weihnachtlichen Keksteller haben, der farblich zu meinen hellgrünen Kaffeebechern passt.

Und so sieht er aus:



Ich habe den Rand dick mit Farbe bestrichen und das Muster dann mit einem Zahnstocher reingekratzt. Die Idee dazu war mir gekommen, als ich meine Weihnachtsbriefumschläge gekauft habe - die finde ich nämlich wunderschön.







Das Rotkehlchen ist ja ein typisches (britisches) Weihnachtsmotiv. Beim Malen mit den Porzellanfarben kann man ganz tolle Aquarell-Effekte erzielen, denn sie lassen sich mit etwas Wasser verdünnen und vermischen und werden mit jedem Auftrag kräftiger, so dass man auch dadurch schöne Nuancen erzielen kann.



Weil ich am Ende noch auf meine Mitmalerinnen warten musste, habe ich die Gelegenheit genutzt und auch noch den Boden bemalt:



Also, in diesem Sinne: Eine schöne Weihnachtszeit - Rejoice and be merry!

Eure Ida von Katthult

P.S.: Für alle Hamburgerinnen unter Euch, die auch mal zum Porzellanmalen gehen möchten - mein Teller und ich haben hier zueinander gefunden: https://diemalbucht.de/



Samstag, 9. Dezember 2017

In Adventsstimmung

Hallo Ihr Lieben,

sicher freut Ihr Euch auch schon auf diese schönen Nachmittage, an denen man bei heißem Tee und selbstgebackenen Keksen ein bisschen bastelt und in Adventsstimmung kommt.


Ich liebe dieses Gefühl, und doch ist es so wahnsinnig schwer, sich ausgerechnet zwischen Job, Haushalt und Schmuddelwetter auch noch Zeit für so etwas wie Stimmung zu nehmen...

....sollte man aber. Als ich neulich zwischen einer Seminarvorbereitung, einer AG mit meinen Theaterkindern und einem düsteren Dauerregen zermalmt zu werden drohte, habe ich es einfach getan: Ich habe Vanillekipferl gebacken.

Gut, die Arbeit hat sich trotzdem nicht von alleine erledigt. Aber der Duft nach warmen Gebäck, das leckere Naschen und die gute Stimmung, die sich dadurch bei mir ausgebreitet hat, haben bewirkt, dass es mir wieder richtig gut ging. Auch am nächsten Tag war diese Zufriedenheit noch da - was macht es da schon, dass ich Abends noch 30 Minuten länger am Schreibtisch sitzen musste?

Ich hoffe also, dass auch Ihr ab und zu diese Inseln der Zufriedenheit entdecken und ansteuern könnt.




Vielleicht habt Ihr ja Lust auf einen Waldspaziergang. Dann bringt unbedingt einen Erlenzweig mit.
Ich habe meinen mit silbernen Kugeln behängt. Außerdem hatte ich neulich schöne Papierstreifen für Fröbelsterne entdeckt und habe dann nach und nach ein paar Sternchen gefaltet - das geht schnell, macht aber sehr viel Spaß.







Mittlerweile ich mein Papierstreifenvorrat aufgebraucht und mein Erlenzweig voll behängt.

Wäre vielleicht auch etwas für Euch, falls Ihr mal in 10 Minuten Eure Adventsstimmung aufladen wollt?

Ich wünsche Euch einen schönen 2. Advent!

Eure Ida von Katthult



Donnerstag, 1. Dezember 2016

Basteln mit Kindern: Faltsterne aus Architektenpapier

Hallo Ihr Lieben!


Endlich Advent! Seid Ihr schon alle fleißig ab Basteln? Kekse backen? Adventskalendersäckchen befüllen? Was für eine schöne Zeit!

Zugegeben, der Tag könnte schon ein paar mehr Stunden haben, aber oft reicht es ja, sich eine halbe Stunde Auszeit zu stehlen und sie mit etwas Schönem zu füllen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem klassischen Faltstern?




Statt Transparentpapier nehme ich dafür Architektenpapier. Das kennt man zum Beispiel auch von Karten oder Windlichtern, Es hat den Vorteil, dass es sich sehr gut falten lässt, insgesamt aber stabiler ist als herkömmliches Bastelpapier. Außerdem gefällt mir der edle weiße Schimmer sehr.

Das Basteln braucht etwas Zeit, ist aber ganz einfach, so dass jeder mitmachen kann, der auch einen Papierflieger zustande bringt.

Für einen Stern mit 16 Zacken schneidet Ihr Euch 16 Papierstreifen zu. Ich habe für meine Sterne ein DIN-A4-Blatt längs gedrittelt und dann noch einmal geteilt. Heraus kamen Streifen mit dem (ungefähren) Maß 7x15cm, der fertige Stern hat dann einen Durchmesser von etwa 30 cm, was wichtig ist, wenn man wie ich Sprossenfenster hat. (Achtung: meine Stepbilder sind in diesem Fall Archivbilder mit einem anderen Format, stört Euch bitte nicht daran, die Faltschritte sind genau gleich.)




Den Streifen einmal der Länge nach mittig falten,






dann die schmalen Enden zur Mitte hin umfalten, so dass oben und unten zwei Spitzen mit einem rechten Winkel entstehen.





Eine Spitze dann wie bei einem Papierflieger noch einmal zur Mitte falten, so dass die Spitze länger und schmaler wird.


Auf diese Weise faltet Ihr 16 Spitzen, dann wird montiert.


Dafür schwöre ich auf Fotokleber zum Abrollen, weil er nicht schmiert, sehr gut haftet und sich trotzdem auch mal wieder korrigieren lässt.




Klebt die rechtwinkligen Enden von vier Spitzen knapp überlappend aneinander, so dass eine Sterngrundform mit vier Spitzen entsteht.





Auf diese Grundform klebt Ihr nun die weiteren Spitzen auf. Damit der Stern möglichst gleichmäßig wird, empfiehlt es sich, immer eine Spitze mittig zwischen zwei bestehende zu setzen, bis Ihr am Ende einen Stern mit 16 gleichmäßig verteilten Zacken habt. Der kann nun eigentlich schon ans Fenster. Mein Fotokleber und ich machen aber vorher immer noch ein kleines Finish und fixieren die Zacken so aneinander, dass alles stabil sitzt und auch beim Aufhängen nichts herunterhängt. Da das Papier eine gewisse Festigkeit mitbringt, braucht man aber nur ein paar kleinere Klebepunkte und alles hält.




Schön, oder?

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Eure Ida von Katthult

Sonntag, 28. August 2016

Spritziges Geldgeschenk

Guten Morgen Ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder eine Idee für das Verpacken eines Geldgeschenks.
Wir sind nachher zum Geburtstagsbrunch eingeladen, und weil ich mir in einem südfranzösischen Hochseilgarten den Fuß gebrochen habe und weil heute sowieso Sonntag ist, muss ich beim Verpacken auf das zurückgreifen, was im Hause ist. (Mache ich allerdings ohnehin meistens so...)





Eine kurze Inspizierung meines Notgeschenke-Voratsschranks ergab wenig: Einem Mann kann man im Rahmen einer Geldverpackungsaktion schlecht Blumenduschgel oder Vogelkerzenhalter schenken.

Allerdings hatten meine Kinder gestern beim Fernsehabend eine Fanta geleert - also könnte man doch eine Flaschenpost basteln, dachte ich mir.

Flasche also aus dem Korb mit den Pfandflaschen geretten, Kronkorken gesucht und alles gründlich ausgespült und trocken geföhnt. (Ich föhne meine Fanta, oh je...)





Die Geldscheine (für ein Aftershave) habe ich mit Maskingtape auf einen langen Papierstreifen geklebt. Den Streifen in der Mitte falten, so dass er zu einer Klappkarte wird und beschriften.

Passend sind natürlich Gratulationen, die irgendwie "frisch", "spritzig" oder "DU bist keine Flasche" enthalten.



Dann die Karte einrollen. Weil ich sie vorher noch mit Maskingtape versiegelt hatte, ging das leider bei mir nicht so glatt, es hat sich eine Falte ergeben, die ich aber mal in Kauf nehme. Wen es stört, der verzichtet auf das breite Querband.bzw. verschließt die Karte nicht damit.






Das Röllchen wiederum mit Maskingtape verschließen, Flaschenpostmäßig einwerfen und den Kronkorken darauf drücken.

Da es ein Männergeschenk ist, habe ich auf zu viel Schnickschnack beim Verpacken verzichtet, aber die Strohhalme fand ich ganz witzig.






Viel Spaß beim Nachmachen - und wer gerade keine Limonadenflasche zur Hand hat, der findet im Keller bestimmt irgendetwas anderes, aus dem sich mit etwas Kreativität und viel Maskingtape ein schönes Geldgeschenk zaubern lässt.






Eure Ida von Katthult

Donnerstag, 7. April 2016

Frühlingsfrisch! Oder: Der alte Matrose im Keller






Kennt Ihr das auch? So ein Farbwechsel ab und an tut doch einfach der Seele gut!

Ich habe heute mal mit ein paar Griffen den Look in meinem Kaminzimmer verändert. Und das ging um so leichter, weil ich nur eine Farbe wegnehmen und durch eine andere ersetzen musste.


In der Winterzeit herrschte hier nämlich diese hübsche, irgendwie skandinavisch anmutende Farbkombination aus leuchtendem Wichtelrot und kühlem Eisblau.







Total schön für die Weihnachts- und Winterzeit, aber eigentlich schon längst out, immerhin blühen draußen ja schon die Narzissen.


Also habe ich heute einfach alles Rote weggenommen und stattdessen ein bisschen frisches Grün ins Spiel gebracht.





Grün und Eisblau ist eine tolle, sehr frische Farbkombi, die ich wirklich liebe und die gleich viel leichter wirkt - eben frühlingsfrisch!






Auch im Wohnzimmer tauchen diese Farben auf. Aber natürlich dürfen auch mal eine paar Forsythienzweige oder eine Hortensie farblich aus der Reihe tanzen.







Das i-Tüpfelchen sind übrigens die neuen Bilder. Also eigentlich uralten Bilder, denn den Matrosen habe ich mal als Linolschnitt in der 9. oder 10. Klasse gemacht und vor kurzem im Keller wieder ausgegraben. Die Rahmen sind mit einfacher Acrylfarbe kurz übergestrichen. Das habe ich schon vor Monaten auf Vorrat gemacht, als ich Kerzenleuchter gestrichen habe und noch Farbe übrig hatte...





Die Fische, die man im mittleren Rahmen NICHT erkennen kann, habe ich heute gebastelt, weil mir noch irgendein passender Farbtupfer für meinen zweiten hellblauen Rahmen fehlte und ich leider nicht noch einen zweiten Matrosen im Keller entdecken konnte. Mein erster Origami-Versuch, hat aber Spaß gemacht.





Richtig gut gefällt mir die Galerieleiste, die ich vor kurzem angebracht habe - dadurch kann ich beliebig viele Bilder in genau den Höhen anbringen, wie ich sie haben will. Und das, ohne Löcher in die Wand zu bohren. Der Nachteil ist allerdings, dass die Bilder nicht ganz plan an der Wand anliegen, was manchmal nicht so schön aussieht (und hier auf den Bildern leider spiegelt), das guckt sich aber schnell weg.


Viele Grüße aus dem jetzt frühlingsfrischen Bloghaus!

Eure Ida von Katthult