Mittwoch, 24. Januar 2018

Eine Schnecke in Acryl



Am Wochenende war ich mit zwei Freundinnen an der Ostsee. Und weil man bei der steifen Januarbrise nicht unentwegt draußen sein mag, haben wir uns ganz viele schöne Farben und Leinwände mitgebracht und einfach mal drauf losgemalt.




Bei mir ist es - inspiriert von unserer eifrigen Suche nach Fossilien am Strand - eine Schnecke geworden (oder besser gesagt: Ein Ammonit).

Am schwierigsten war die Konstruktion, denn damit alles am Ende harmonisch wirkt, darf der Mittelpunkt der Schnecke nicht in der Mitte der Leinwand liegen. Vorzeichnen ist also absolut sinnvoll. (Und wieder wegradieren gegebenenfalls auch).

Die einzelnen Felder habe ich dann mit meinen Lieblingsfarben bemalt, wobei ich mir nicht die Mühe gemacht habe, den Pinsel jedes Mal auszuwaschen. Durch die Faulheit sind schöne Farbreflexe und -übergänge entstanden.







Am Ende habe ich die Umrisse der Schnecke dann noch mit Schlagmetall belegt. Dafür verwendet man Anlegemilch, die man dünn auf die zu vergoldenen Flächen aufmalt und trocknen lässt. Legt man dann ein Stück Schlagmetall darauf, klebt es nur an den Stellen mit der Anlegemilch und kann überall sonst mit einem Pinsel abgefegt werden.





Ich habe übrigens den Fehler gemacht, zu schnell mit dem Vergoldenen zu beginnen - meine Farbe war noch nicht ganz trocken, so dass auch an anderen Stellen Gold kleben blieb. Aber das kann man zum Glück dann wieder übermalen.

Viel Spaß bei Euren kreativen Projekten!

Ida von Katthult

Sonntag, 7. Januar 2018

Frische Deko für den Januar

Heute musste die Weihnachtsdeko weichen und Platz machen für eine weniger üppige, leichte Dekoration.





Ich habe auf einem Tablett einfach einen Topf mit Hyazinthenzwiebeln und Windlichtern in verschiedenen Größen und Formen arrangiert.






Dabei stehen kühle Töne wie Mint, Grau und Weiß im Vordergrund. Diese Farben habe ich auch mit Kissenbezügen und Decken auf den Sofas wieder aufgenommen, so dass der ganze Raum verändert wirkt.





Damit die Zwischenräume nicht leer bleiben und eine Verbindung zwischen den einzelnen Elementen geschaffen wird, habe ich ein paar Ostseesteine dazwischen gelegt.





Die Steine passen farblich schön zu den Windlichtern und sind eine Abwechslung zu anderen Naturmaterialien wie Zapfen oder Zweige, die ich in den letzten Monaten viel dekoriert habe und die sich jetzt mal eine Pause im Keller verdient haben.

Da heute der erste sonnige Tag seit langem ist, werde ich gleich mal zu einem schönen Winterspaziergang aufbrechen und freue mich dann auf mein aufgeräumtes, frisches Wohnzimmer!




Eure Ida von Katthult

Dienstag, 2. Januar 2018

Geldgeschenk mit Spielkarten

Meine Freundin Frauke ist 50 geworden und hat sich - weil man in dem Alter ja eigentlich schon alles hat - Geld gewünscht.





Da wir regelmäßig Doppelkopf spielen, habe ich versucht, dieses Thema aufzugreifen und erst einmal ein paar Karten zerstört.




Die mit der Stanze ausgestanzten Karten habe ich auf eine Geschenkbox geklebt. Ok, ich gebe es zu, die war mal die Verpackung für einen weihnachtlichen Tortenheber (Um Himmels willen, ich gehöre unbedingt auch zu denen, die schon alles haben - wer sonst würde einen weihnachtlichen Tortenheber kaufen?!).




Tja, damit war die Box außen verziert, nun musste innen noch nachgezogen werden.



Aus Beton hatte ich neulich ein paar Minikuchen gegossen, die sich super als Kerzenständer eignen.
Die mussten natürlich in die Kiste, für jedes Jahrzehnt eine. Damit nichts verrutscht, habe ich alles in der Kiste mit Heißkleber befestigt.
Dann noch ein bisschen Füllmaterial aus vergoldeten Ostseesteinen (dort verbringt Frauke jeden Sommer) und schon war die Kiste fertig, fehlt nur noch das Geld.




Ich habe mich also auf meinem Basteltisch umgesehen und die verunstalteten Spielkarten entdeckt - statt in den Papierkorb wanderten die also als Rahmen für die Geldscheine ins Geschenk.

Noch ein bisschen Folie drumherum, eine Schleife dran und noch mehr Karten als Deko - fertig.




Zugegebenermaßen ist das ein eher zusammengewürfeltes Geschenk, aber sie ist ja auch eine Spielernatur...

Eure Ida von Katthult