Neues aus

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Sonntag, 13. Oktober 2013

Endlich entdeckt: Der unheimliche Äntiquack

Logbuch einer kryptozoologischen Forschungsexpedition


Sonntag, 13.10.2013, 11.00


Für die Expedition auf den Spuren mysteriöser, bislang unbekannter Wesen haben sich ausgerüstet:


  • Frau Professor Dr. Kulunda Knurgs, Expeditionsleiterin
  • Frau Dr. Liliana Kerz, Zoologin und Computerfachfrau
  • Frau Dr. Filomena Franzbrötchen, Biologin und Kamerafrau
  • sowie Expeditionsspürhund Herr Lute
Auftraggeber der Expedition ist das Smarties-Forschungszentrum für Phantasietiere.





Ausgerüstet ist unsere Expedition mit modernster Technik: Fernglas, Computer, Kamera, Klemmbrett und natürlich...





...Locklollies!




Sonntag, 13.10.2013, 11.03


Frau Prof. Dr. Knurgs entdeckt eine erste Spur des unbekannten Tieres: viele zertrampelte und zerquetschte Eicheln. Es muss sich also um ein ungewöhnlich schweres Exemplar handeln.






Sonntag, 13.10.2013, 11.05


Schon wieder eine Spur: Frau Dr. Knurgs weist auf verbranntes Blattwerk hin. Das Tier muss in der Lage sein, Feuer zu spucken - eine Sensation bahnt sich an!





Sonntag, 13.10.2013, 11.06


Frassspuren am Ahorn zeigen: Das Tier mag diese Blattsorte nur bedingt. Fleisch- oder Bonbonfresser? Die Locklollies werden es beweisen.






Sonntag, 13.10.2013, 11.10


Herr Lute hat eine wertvolle Spur entdeckt: Einen Knochen, von dem Frau Dr. Kerz vermutet, dass er auf ein Mittagsmahl des unbekannten Kryptozoons hinweisen könnte.





Sonntag, 13.10.2013, 11.14


Frau Prof. Dr. Knurgs entdeckt einen Laubhaufen. Sollte das Tier einen langen Rüssel haben, mit dem es sowohl Feuer spucken wie auch Laub zusammenpusten kann? Die Expedition wird immer aufregender. Wir müssen die weitere Gegend erkunden.




Sonntag, 13.10.2013, 11.18

Wir haben frisch aufgeworfene Erde entdeckt. Das Tier scheint sich gelegentlich zu vergraben.




Sonntag, 13.10.2013, 11.20


Frau Dr. Kerz macht die entscheidende Entdeckung: Das Tier hat rote Schuppen verloren! Es könnte sich demnach um einen Drachenartigen handeln. Wir werden vorsichtiger und schleichen weiter.




Sonntag, 13.10.2013, 11.24


Nun fällt uns auf, dass um uns herum der Boden ungewöhnlich nass ist. Das Tier scheint viel zu trinken und reichlich Pipi zu machen. Dies deutet wiederum auf seine Größe hin.




Uns wird unheimlich zumute.




Sonntag, 13.10.2013, 11.30


Frau Dr. Kerz entdeckt seltsam abgesägte Baumstämme. Sie folgert daraus, dass das Tier mit einer Sägehand ausgestattet sein muss.



Sonntag, 13.10.2013, 11.37


Der Pegelstand des Flusses bestätigt unsere Annahme von 11.24 Uhr.




Sonntag, 13.10.2013, 11.42


Frau Dr. Kerz entdeckt die ausgefallenen "Milchreiszähne" des Ungeheuers.





Sonntag, 13.10.2013, 11.45


Frau Prof. Dr. Knurgs macht eine unglaubliche Entdeckung: Den Spuren zufolge muss das Tier sich teilweise auf seinem schuppigen Bauch wälzend vorwärts bewegen.





Sonntag, 13.10.2013, 11.47


Frau Dr. Franzbrötchen und Frau Dr. Kerz entdecken weitere Spuren: Dieses muss ein gewaltiger Prankenabdruck des klauenbewehrten Tieres sein. Wir scheinen ihm immer näher zu kommen.






Frau Prof. Dr. Knurgs fasst die Beobachtungen zusammen und Frau Dr. Kerz gibt die Daten in ihren Computer ein. Danach besteht kein Zweifel mehr: Wir sind dem feuerrüsseligen, rotschuppigen Äntiquack auf der Spur.




Sonntag, 13.10.2013, 11.53


Wir sind am Ziel. Ganz deutlich lässt sich der Blasrüssel des scheuen Schuppentiers erkennen, dass sich für einen Schlummer in die Erde eingegraben hat und - für diese Art der Quacks ganz typisch - nur die verlängerte Nase zum Atmen herausschauen lässt.




Auch Herr Lute ist sich sicher: Wir haben den unheimlichen Äntiquack gefunden!




Sonntag, 13.10.2013, 12.14


Da wir den seltenen Äntiquack nicht aufschrecken wollten, haben wir uns vorsichtig zurückgezogen und Zeichnungen angefertigt. Wir sind mit den sensationellen Ergebnissen unserer Expedition außerordentlich zufrieden!























Wir erwarten eine baldige Veröffentlichung unserer Entdeckung im Fachmagazin "Nature" sowie "Proceedings of the Royal Society".

Mit kollegialen Grüßen an das Forscherteam von Familienfreundlich!

Kommentare:

  1. Ich bin beeindruckt (und Spaß beim Lesen hatte ich sowieso)! Mit meinem Laienwissen aus der Trivialliteratur hätte ich auf das Wesen aus der Urzeit getippt. Leider ist diese Entdeckung zu kurzfristig für die Nobelpreise dieses Jahr. Aber vielleicht klappt es im nächsten Jahr! :-) Viele Grüße!
    Besen-Wesen

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  2. Vielen Dank für den wertvollen Hinweis auf das Wesen aus der Urzeit. Möglicherweise ist dies der lang gesuchte "missing link"! Wir werden dieser Spur nachgehen und Sie bei einer eventuellen Veröffentlichung selbstverständlich als Mitforscherin zitieren.

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  3. Haaaaaaaaaaaaaaaaa das ist ja lustig Ida!!!
    :-) :-)

    Tina

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  4. Verehrteste Professorin Ida!
    Das Studium Ihrer Publikation bereitete mir größtes Vergnügen! Fürwahr eine außerordentlich beeindruckende Leistung auf dem Gebiet der modernen Herpetologie! Chapeau!
    Hochachtungsvolle Grüße und ein zwar saloppes "Bis bald, du Liebe!"!

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  5. Liebe Ida,
    hab mich jetzt köstlich über euer Forschungsprojekt und Neuentdeckung einer Tierart amüsiert:):):)
    Mit viel Liebe und Phantasie habt ihr eine Fotostory erstellt und bin überzeugt,daß ihr damit auch gewinnen werdet!
    Die naturnahe Darstellung des Änitquack ist sehr gelungen!
    Ganz liebe Sonntagsgrüße von
    Kristin

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  6. Das ist ja eine sensationelle Entdeckung !!! :-) Kann man denn schon sagen, ob der Änitquack nur im Norden zu finden ist oder ob sich dessen Lebensraum auf weitere Flächen erstreckt?

    LG
    Cyberanige

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  7. Oh man.... sehr geil... hab mich kringelig gelacht :-)
    liebe Grüße
    Pamy

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  8. Huhu!

    Ohgottogott...... und ich war gestern allein im Wald unterwegs.
    Da hab ich ja nochmal Glück gehabt.

    LG
    Claudia

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  9. Ich muss mich ganz dringend auf die Suche machen - das ist einfach genial!!!!!!!!!!!!!
    LG Mamo

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